Einfach und zeitsparend.

Hochsicherheits Hosting

Der Score-Manager wird im Data-Center der Host Europe GmbH in Köln gehostet. Dieses räumlich getrennte Datacenter bietet Platz für ca. 24.000 Server. Im Rahmen des Eco Data Center Star audits wurden die Datacenter von Host Europe für maximale Sicherheit und vorbildliche Eskalationsprozesse mit den höchsten Auszeichnungen 5 bzw. 4 Sternen zertifiziert.

 

Netzwerk

 

Eine gut durchdachte Netzwerkstruktur spielt eine entscheidende Rolle für die Performance.

  • Anbindung des Racks
    Jedes Serverrack ist mit 2 × 1 Gbit/s direkt am Core-Netzwerk redundant angebunden. Durch ein Echtzeitmonitoring können z.B. bei Denial-of-Service-Attacken die betroffenen Netzwerksegmente schnell isoliert werden. Eigene Netze für Backup sowie Management sorgen für eine saubere, physikalische Trennung der Datenströme.
  • Coreswitch & Corerouter
    Um die großen Mengen an Traffic zu bewältigen, setzen wir bei unserem Core-Equipment ausschließlich auf Qualitätshardware von Juniper Networks und Foundry Networks. Die zwei Coreswitches der Firma Foundry sind dabei über n-mal 10 Gbit/s mit den zwei Juniper-Coreroutern der Serie M320 verbunden. Hierbei ist ein Coreswitch immer im Live-Betrieb, während der andere redundant als Backup agiert.
  • Außenanbindung an die Carrier
    Eine 3-fach redundante Hauseinführung ermöglicht uns eine maximale Verfügbarkeit der Netzwerkanbindung, da der Traffic bei Ausfall einer Leitung auch über die Leitung eines anderen Carriers geroutet werden kann. Insgesamt sind in das Gebäude über 50 Glasfaserkabel für ein maximal mögliches Bandbreitenwachstum verlegt worden. Mit einer Direktanbindung an den DE-CIX, LINX, AMSIX und die Deutsche Telekom AG bieten wir einen der leistungsfähigsten Backbones Europas.

Sicherheit

 

Die Sicherheit steht an erster Stelle.

  • Feuerschutz
    Durch ein Feuerfrühmeldesystem an Decke und Boden in Verbindung mit einer direkten Aufschaltung zur Feuerwehr inklusive einer Backup-Lösung sowie einer Brandmeldezentrale mit direkter Überwachung durch das Gebäudemanagement wird ein optimaler Feuerschutz sichergestellt. Sollte es zu einer Rauchentwicklung oder gar einem Brand kommen, flutet die Feuerbekämpfungsanlage das Rechenzentrum vollständig mit dem Löschgas Argon, das die Serverhardware vor Schäden bewahrt.
  • Zugangssicherung und Kameraüberwachung
    Personenbezogene Zutrittsüberwachung, Videokameras sowie Bewegungs- und Einbruchmelder, 24/7- Überwachung, redundante Speicherung der Zutrittsprotokolle sowie ein eigenes Vor-Ort-Sicherheitspersonal gewährleisten den Zutritt zum Rechenzentrum nur für autorisierte Personen und garantieren eine bestmögliche Sicherheit für Hardware und Daten.
  • Single-Point-of-Entry
    An der Eingangsschleuse zum Rechenzentrum findet eine ausführliche Personenüberprüfung und -identifikation statt. Ebenfalls wird ein Single-Point-of-Entry gewährleistet, sprich der Zutritt zum Rechenzentrum kann ausschließlich über diese Schleuse erfolgen.

Stromversorgung

 

Strom ist die treibende Kraft im IT-Bereich. Optimierungen im Bereich der Stromversorgung sind deshalb besonders wichtig.

  • Doppelte Stromversorgung (A/B-Versorgung)
    Zur Sicherung der durchgehenden Stromversorgung ist jeder Serverschrank via 2 × 16 Ampere gesichert und als „Doppelsicherung“ an zwei separate und unabhängige Stromkreislauf-Unterverteilungen (a+b) angeschlossen.
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)
    Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) wird eingesetzt, um bei möglichen Störungen im Stromnetz die Stromversorgung des Rechenzentrums sicherzustellen. Die zur A/B-Versorgung angeschlossenen drei USV-Blöcke werden nach dem n+1 Prinzip der „Online-USV-Technologie“ eingesetzt: Hierbei sind alle 3 Blöcke im Betrieb, wobei lediglich zwei davon die Last tragen und der dritte Block ausschließlich als Redundanz vorhanden ist.
  • Niederspannungshauptversorgung
    Die Niederspannungshauptversorgung (NSHV) ist die Schaltzentrale der gesamten Stromversorgung im Rechenzentrum. Hier wird u.a. gesteuert, ob der Strom über die Außenanbindung oder z.B. bei einem Ausfall der regulären Stromversorgung vom Dieselgenerator eingespeist wird. Für Wartungsarbeiten können einzelne Geräte wie z.B. USV-Anlagen aus den Stromkreisläufen temporär und unterbrechungsfrei entfernt werden.
  • Stromeinspeisung
    Die Stromeinspeisung aus dem 10-kV-Netz erfolgt im Normalbetrieb auf direktem Weg über eine Mittelspannungsanlage direkt vor Ort, welche 3 × 2.000-kVA-Transformatoren mit der notwendigen Leistung versorgt.
  • Dieselgenerator
    Zur Sicherung der unterbrechungsfreien Stromversorgung sind im Rechenzentrum mehrere auch unter Volllast betankbare Dieselgeneratoren angeschlossen. Sollte die externe Stromversorgung zusammenbrechen, übernehmen die Generatoren mit einer Leistung von je 2.000 kVA, solange die Stromversorgung des Rechenzentrums, bis die reguläre Einspeisung wieder stabil ist.

Klimatisierung

 

Eine stetige Klimatisierung des Rechenzentrums ist unverzichtbar, um den Qualitätsansprüchen unserer Produkte jederzeit gerecht zu werden. Die wichtigsten Aspekte des Klima-Managements sind:

  • Prinzip der „kalten/warmen Gänge"
    Um optimale Kühlkreisläufe zu ermöglichen, wird das Prinzip der „kalten/warmen Gänge“ eingesetzt: In einem „kalten Gang“ wird die abgekühlte Luft von den Klimageräten durch Lochrasterplatten abgegeben und von den Servern über die Front angesaugt. Die durch die Server aufgeheizte Luft wird anschließend in einen „warmen Gang“ abgegeben und vom Klimagerät abgesaugt.
  • Klimaschränke
    Zur Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung sind in jedem Serverraum 13 Klimaschränke n+1 redundant untergebracht. Die Schränke mit je 80 kW Kühlleistung und stufenlosen EC-Ventilatoren bieten die Möglichkeit der freien Kühlung: Bei niedrigen Außentemperaturen spart dies bis zu 100 Prozent der für die Kälteerzeugung aufgewendeten Kompressionsenergie ein. In den Übergangszeiten übernimmt das System eine Vorkühlfunktion, so dass der Kompressor nur einen Teil der Kälteleistung erbringen muss.
  • Doppelpumpen
    Um die Stabilität des Klimakreislaufs jederzeit zu gewährleisten ist jeder Serverraum durch ein Doppelpumpensystem an den Rückkühlern angeschlossen. Hierdurch wird eine 100%ige Redundanz n+n erzielt: Bei Ausfall oder Störung einer der Pumpen übernimmt die andere Pumpe zwischenzeitlich den Betrieb des gesamten Klimakreislaufs.
  • Rückkühler
    Zum Abkühlen der aufgeheizten Kühlflüssigkeit steht im Rechenzentrum eine Rückkühlerfläche von 40.000 qm zur Verfügung. Das eingesetzte Kühlsystem arbeitet bei Temperaturen zwischen 18 – 6° im stufenlosen Mischbetrieb. Bereits ab 6° kommt das System ohne jegliche Kompressoren aus.